Bayern ist mit 13.2 Mio Einw. der direkte westliche Nachbar Tschechiens und hat vielleicht daher in D den Spitzenplatz mit 38 Honals nach der Vertreibung 1945/46; da einem Tel. Anschluss ca. 1,4 Personen entspricht, dürfte es in Bayern im Vergleich mit den 44 Nennungen in Tschechien in Bayern ca. 54 Personen mit dem Namen Honal geben.
Allein in Westböhmen mit 0,91 Mio Einw. leben 40 Personen (2016) mit dem Namen Honal + Honalová, konkret in Pilsen / Plzeň 7+6, Nürschan / Nýřany 6+3, Staab / Stod 5+3, Blowitz / Blovice 2+3 , Karlsbad / Karlovy Vary 1+1, Mies /Stříbro 0 +1 und in Tachau / Tachov 1+1;
deren „Stammväter“ haben bei der Volkszählung 1930 nicht „Deutsch“ eingetragen und wurden daher nicht vertrieben.
Für Tschechien sind das amtliche Zahlen. In D gibt es keine bundes- oder landesweite Namenslisten, die Werte sind aus Telefonbüchern etc., also unsicher und um den Faktor 1,4 auf Personen hochzurechnen.
In Bayern haben sich nach 1945 die Honals bis 1950 in diesen 10 Orten angesiedelt, dazu hier der Vorname und das Geburtsjahr des dortigen inzwischen verstorbenen Stammvaters, nach Orten von Nord nach Süd aufgereiht:
a) Amorbach, Wenzel *1918, b) Amberg, Johann *1909,
c) Diespeck, Josef *1928,
d) Erlangen / Spardorf, Gerhard (Ganda) *1922,
e) Oberasbach, Heiner *1923, f) Wassertrüdingen, Ernst *1925,
g) Hagelstadt, Engelbert *1908,
h) Mühldorf a. Inn, Wilfried *1949,
i) Wasserburg, Josef (Anton) *1885,
j) Unterwössen / Tacherting / Traunstein Josef *1881
(Hier ist eine Bayern-Landkarte mit den 10 Orten->)
Bis 2026 habe sich die Orte verändert; so leben die 2 Söhne von b) mit Familien als 21 Personen mit dem Namen Honal im Raum München.
2026 tragen vermutlich ca. 60 Personen in Bayern den Nachnamen Honal.
Es haben sicher auch Honals nach der Vertreibung 1945/46 Europa verlassen. Gerne nehme ich dazu Informationen auf.